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Auf dieser Seite werde ich allerlei allgemein interessierende Themen, Tricks und Tipps sowie alles mögliche sammeln. Ich bitte alle, sich an dieser Seite intensiv zu beteiligen. Auch Bilder sind herzlich willkommen. Dabei ist es ziemlich gleichgültig wie mich diese erreichen, ob als Abzug mit der Post oder über mail. Wir werden sie ggf. für die home page einscannen und aufbereiten. Hier finden Sie (m)eine interessante Definition: was ist Filz? Hier finden Sie einige interessante Prüfungsfragen aus einer Fortbildung
Die 12. deutschsprachige Filzbegegnung war wieder einmal ein gelungenes Fest der Freunde des handgwalkten Wollfilzes. Hier ein erster, persönlicher Bericht von Bruno Bujack: Vom 22. bis zum 25. Februar 2007 fand in Arendsee in der Altmark die 12. deutschsprachige Filzbegegnung statt. Eingegliedert war am Freitagnachmittag die Jahreshauptversammlung des Filz-Netzwerks. Dieser Bericht soll nun weder ein Protokoll der Versammlung noch eine lückenlose Dokumentation des Treffens sein.Ich möchte nur ein wenig von meinen persönlichen Eindrücken erzählen. Am Donnerstag Vormittag reiste ich mit der Deutschen Bahn Richtung Berlin und dann weiter über Wittenberge nach Arendsee. So war es geplant und gebucht. Aber die Deutsche Bahn schafft das nie. Als wir (einigen weitere Teilnehmerinnen ging es ebenso) in Wittenberge mit fast einer halben Stunde Verspätung ankamen, war der Bus weg. Der nächste fuhr zwei Stunden später. Ein Sammeltaxi brachte uns bis vor die Türe des KIEZ-Arendsee, dem Treffpunkt. Eine schöne große Anlage mit mehreren Wohnhäusern und vielen Versammlungs und Veranstaltungsräumen. Hier hatten wir wirklich mal viel Platz. Das war aber auch gut so,denn insgesamt waren über 150 TeilnehmerInnen gemeldet. Gleich bei der Anlage lud der Arendsee zu einem kleinen Ausflug ein. Nach dem gemeinsamen Abendessen und allgemeinen Begrüßen gab es am Abend einen (für mich) sehr interessanten Dia-Vortrag eines Abenteuerreisenden und begnadeten Fotografen über dessen Reisen nach Kirgisien. Großartige Fotos des Landes und seiner Menschen. Dann noch einige Bilder vom vorigen Treffen und eine kleine Ausstellung der schönen Objekte, die während der dreitägigen Vorkurse entstanden waren. Freitagmorgen gings mit drei Bussen nach Salzwedel, Kulturprogramm mit Stadtbesichtigung und Museumsbesuch. Leider war das Wetter sehr ungemütlich geworden. Ich habe schrecklich gefroren und wenig davon gehabt. Nachmittags die Hauptversammlung des Netzwerks mit Arbeitsgruppen zu verschiedenen wichtigen Themen. Dazu will ich hier nichts weiter berichten. Das ist Sache des Netzwerks und des Protokolls. In einer Turnhalle hatten fleißige Helfer für den Abend aus vielen wunderschönen und interessanten, mitgebrachten Filzobjekten eine Ausstellung aufgebaut. Zur Eröffnung gab es Musik einer excellenten Folkband und bald stieg die Stimmung. Das ist allerdings nicht mehr so ganz mein Ding, ich ging bald schlafen. Am Samstagmorgen beim Frühstück überraschte mich Angelika mit dem Anstimmen eines allgemeinen Ständchens zu meinem im Januar erlebten 70.Geburtstag. Ganz herzlichen Dank an alle. Ihr habt gewiss gemerkt wie sprachlos ich war. Und das will schon was heißen. Der Samstag gehört traditionell den Workshops und Lehrgängen. Diesmal wurden elf verschiedene Themen angeboten und zum Teil stark besucht. Ich selbst versuchte mit meinem Fotoapparat und leisem Zuschauen von allem etwas mit zu bekommen. Direkt teilgenommen habe ich an keinem Workshop. Zu den einzelnen Aktionen will ich hier aber nicht berichten. Ich werde meine Eindrücke und neuen Erfahrungen (ja auch ich lerne immer noch was dazu) in meinem nächsten Buch (über die praktischen Grundlagen der Filzmacherei) verarbeiten. Gegen Abend geriet der Zeitplan etwas durcheinander. Es waren noch Foren zu verschiedenen Themen angekündigt. Wie weit sie besucht wurden, weiß ich nicht. Bei mir (ich erzählte ein wenig über technischen Zusammenhänge bei dem Bau von JUrten) waren 3 (in Worten DREI) TeilnehmerInnen. War aber nicht wichtig, denn im großen Esssaal wurde eine tolle Modenschau vorbereitet. Und die war wirklich sehenswert. Nicht nur die vorgestellten Hüte, Kleider, Umhänge, Westen und so weiter waren sehenswert, sondern auch die "Models". Alles Damen aus dem Kreis der Teilnehmerinnen. Großartig wie manch eine (eigentlich alle) über sich hinaus wuchsen und eine wirklich professionelle Schau abzogen. Was sage ich professionell? Viel besser! Als Düsseldorfer kann ich das beurteilen. Gegen diesen Abend sind die großen Schauen einfach langweilig. Wir hatten großen Spaß an diesem Vergnügen. Danke an alle Beteiligten !!! Und damit war der Abend noch lange nicht vorbei. In einem großen Veranstaltungsraum boten einige Wollhändler und FilzmacherInne und Buchautoren (ich) auf einem Basar alles an, was FilzerInnen so brauchen können. Das war ein Gewusel. Viele decken sich hier mit Wolle und manch nützlichen Zubehör ein. Sonntagmorgen nach dem Frühstück war noch einmal das Filznetzwerk dran. Die einzelnen Arbeitsgruppen berichteten über die Ergebnisse ihrer Arbeit. Dann noch die Vorstellung der während der Workshops entstandenen Werke und bald löste sich alles auf. Da ich erst für den späten Nachmittag meine Bahnreise gebucht hatte, war ich froh , dass Anja mich im Auto mitgenommen hat. So war ich recht schnell und sehr bequem am späten Nachmittag schon wieder daheim. Im Anschluss einige Fotos. Ich werde sie immer mal wieder austauschen. Die folgenden zeigen vor allem einige Objekte aus den Vorkursen. Zu diesen Bildern habe ich eine Bitte: Der Bericht in der neuesten FUN über den Urheberschutz hat mich etwas verunsichert. Die Bilder stammen zum Teil von einer Ausstellung. Die jeweiligen Eigentümer bzw. Hersteller der Objekte sind mir nicht bekannt. Sollte jemand sein/ihr Objekt identifizieren können so würde ich gerne dessen/deren Namen dem Bild hinzufügen. Wer sein Bild NICHT veröffentlicht haben möchte, gibt mir bitte umgehend Bescheid. Ich nehme es selbstverständlich sofort heraus.
Gefäße aus dem Kurs mit Merja Markkula
ein typischer Hut aus dem Kurs mit Franziska Seiffert
Weste aus dem Kurs mit Inge Bauer
weitere Bilder folgen, bzw. werden ausgetauscht
Bruno Bujack, der Filzwalker-Bruno berichtet: Ein erster kurzer Eindruck von der 11. deutschsprachigen Filzbegegnung in der Zeit vom 9. bis zum 12. Februar 2006 in der Heimvolkshochschule Hohebuch bei Waldenburg in der schwäbischen Alb.
Auch die mittlerweile
11. Filzbegegnung war wieder ein tolles Erlebnis. Zurückgreifend auf die
Erfahrung in 2005, wurde die Begegnung wieder um den Freitag erweitert, so dass
die meisten schon am Donnerstagnachmittag anreisten. Die Heimvolkshochschule war
über ihre Kapazitätsgrenze hinaus ausgelastet. Insgesamt nahmen über
100 meist weibliche Filzbegeisterte teil. Die Schule ist normaler für 85
Menschen eingerichtet. Aber FilzfanatikerInnen nehmen gerne auch mal etwas Enge
in den Zimmern inkauf um dabei sein zu können. Angemeldet hatten sich noch
viel mehr, aber es gingen einfach nicht mehr hinein. Hier schon einmal einige Bilder, weitere folgen wenn ich welche bekomme.
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