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Verbindungen zu allen Seiten erhalten Sie mit einem Klick auf die entsprechende Überschrift in der linken grünen Spalte. Der Ausbilder und Referent. Zwei Gründe führten dazu, dass ich begann, die Ergebnisse meiner
Beschäftigung mit der Filzmacherei an andere weiter zu geben: 2. Die eigenen Erlebnisse und Schwierigkeiten bei der Suche nach Informationen und Hilfen sowie die, sich aus der Beschäftigung und Forschung allmählich einstellende Erfahrung und Routine. Zunächst waren es kleinere Workshops an Wochenenden bei irgendwelchen Bekannten oder Freunden. Die Nachfrage stieg, aber die Ergebnisse konnten mich nicht befriedigen. An einem Nachmittag irgendwo irgendetwas gemeinsam herzustellen macht zwar Spaß, aber lernen? Da musste etwas mehr geschehen. Da musste Struktur rein und ein System entwickelt werden. In Ursula und Klaus Hennecke von der Wollfabrik Gert.Huppertz in Mönchengladbach fand ich jemanden, die nicht nur die Idee gut fanden, sondern als Wollhändler auch die praktischen und geschäftlichen Seiten einer solch zukunftsweisenden neuen Technik erkannten. Für mich war das ein Glücksfall, denn wo hätte ich sonst die Räumlichkeiten und vor allem die große Auswahl der ständig vorhandenen Wollmengen und Wollsorten finden sollen. Die Basis stimmte einfach. Hier der Filzschaffende, der seine Techniken und Erfahrungen weitergeben wollte, da die Wollhändler, die über die notwendige Infrastruktur verfügten und erkannt hatten, dass der handgewalkte Filz offensichtlich eine Zukunft hat. Seit Mitte der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts entwickelten wir gemeinsam ein Ausbildungssystem, das sowohl EinsteigerInnen, als auch Fortgeschrittenen Lehrgänge und Workshops anbieten kann. Außer mir bieten mittlerweile weitere erfahrene Filzmacherinnen, Designerinnen und Künstlerinnen Lehrgänge, Kurse und Werkstattarbeiten in den Räumen der Wollfabrik an. Meine Lehrgänge basieren auf dem Prinzip "Lernen durch Machen",
wobei das Lernen im Vordergrund steht, nicht das fertige Teil. Die theoretischen
Zusammenhänge werden in den Lehrgängen nur soweit erläutert
wie es das Verständnis der Vorgänge erfordern. Zu den Grundstufen-Lehrgängen
und einigen Lehrgängen zu bestimmten Sachthemen werden umfangreiche,
nassfest ausgerüstete Lehrhefte exklusiv für die TeilnehmerInnen
angeboten. Diese enthalten neben den praktischen Anleitungen auch theoretische
Erklärungen.
Außer den Lehrgängen ergeben sich immer wieder Vorträge, Demonstrationen oder Referate bei verschiedenen Veranstaltungen. Meist zu allgemein interessierenden Themen rund um den Wollfilz. Besondere Referate entstanden in den vergangenen zehn Jahren im Zusammenhang
mit der alljährlich stattfindenden deutschsprachigen Filzbegegnung.
Bei diesen Begegnungen treffen sich immer wieder viele Filzinteressierte
aus dem deutschsprachigen Raum zum Erfahrungsaustausch und gegenseitigem
Kennenlernen. Außer gemeinsamen Veranstaltungen werden Workshops
zu vielerlei Bereichen angeboten. Seit Beginn dieser Begegnungen im Jahre
1995 nehme ich (hier entstand auch der Name "Filzwalkerbruno")
aktiv durch Workshopangebote oder (vor allem) spezielle Referate oder
Vorträge teil. Auf diese Weise entstanden einige Arbeiten, die es
ohne diese Herausforderung so wohl nicht gäbe.
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