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Verbindungen zu allen Seiten erhalten Sie mit einem Klick auf die entsprechende Überschrift in der linken grünen Spalte. Der Forschende und Suchende Jeder, der/die sich mit einem neuen Beruf oder Hobby auseinander setzt,
sucht nach Anleitungen, Hilfen, Anregungen und Austausch mit Erfahreneren.
Ist dieses "Neue" jedoch insgesamt "neu", gibt es
(zumindest im erreichbaren Umfeld) keine oder nur wenige Menschen (denen
es dann meist genau so geht), die sich damit auseinandersetzen, dann lässt
man es entweder wieder sein oder man begibt sich auf die Suche, forscht,
probiert aus und baut sich so ganz langsam seine eigene Erfahrung auf. Während Gisela und bald auch Ulf den Weg über das praktische Tun gingen, suchte ich darüber hinaus nach Zusammenhängen sowohl praktischer als auch theoretischer Natur. Die ersten Schritte, die uns in die Beschäftigung mit dem handgewalkten Wollfilz führten, basierten auf einem kleinen Arbeitsheft von Marlie Claessen, welches von der Firma Louet in den Niederlanden herausgegeben wird. Übrigens ist es immer noch zu bekommen. Die dort beschriebenen Arbeitweisen basieren auf denen der zentralasiatischen Nomadenvölker. Also suchten wir dort weiter und fanden Bücher über das Leben der Kirgisen oder der Mongolen, Reiseberichte von Sven Hedin usw. Über den Filz wurde wenig berichtet. Zwar spielten die Jurten (Nomadenzelte aus Filz) in allen Berichten eine gewisse Rolle, doch nur in einem Buch waren sie auch genau beschrieben. Neben Gebrauchsgegenständen (Bälle, Hüte, Hausschuhe, Westen....) war der Selbstbau einer Jurte das erste größere Ziel und gleich eine Herausforderung. Es entstand zwar nur ein Modell im Maßstab 1 : 3, aber alles war selbst gemacht. Und zwar original im System der Kirgisen. Das Suchen und Nachempfinden traditioneller Techniken war aber nur die
eine Seite. Hinzu kam für mich immer wieder die Frage nach dem WARUM.
Was passiert da eigentlich? |
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